Gefühle leben

Warum ist es so wichtig, seine Gefühle herauszulassen?

Eine Tragödie kann sich als etwas äußerst Gutes erweisen, wenn wir mit ihr auf eine Weise umgehen, die uns persönliches Wachstum ermöglicht. Eine Emotion die wir erleben ist „Wut“. Viele von uns, vor allem Menschen die bereits auf ihrem spirituellen Weg sind, haben eine Hemmnis ihre Wut auszudrücken. Warum es allerdings so wichtig ist, ihr Raum zu geben beschreibe ich dir in diesem Artikel.

Wir alle werden ab und zu wütend. Der eine mehr, der andere weniger. Wut ist ein ehrliches Gefühl und sollte niemals unterdrückt werden. Unterdrücken wir dieses Gefühl, richten wir es nach Innen und verursachen dadurch körperliche Störungen. Wir richten also mehr Schaden in uns an, als hätten wir ihm kurz und bündig Raum gegeben.

Wie bei Kritik, ist es auch bei der Wut häufig so, dass wir uns ständig über dieselben Dinge ärgern. Wenn wir wütend sind und glauben wir können unseren Ärger nicht raus lassen, dann unterdrücken wir ihn und projizieren damit Groll, Verbitterung und Depressionen. Wenn wir Wut spüren, kommt es also darauf an, bewusst mit ihr umzugehen.

Es gibt verschiedene Wege mit diesem Gefühl „Wut“ umzugehen. Die 3 besten Wege zeige ich dir hier.

Die 3 besten Wege wie du mit deiner Wut umgehen kannst

Ein Weg ist die Ehrlichkeit. Das heißt wenn wir auf eine Person wütend sind, dann sollten wir direkt mit ihr darüber sprechen. Es spricht nichts dagegen unseren Emotionen in diesem Sinne Ausdruck zu verleihen. Wenn wir sagen: „Die Situation macht mich wütend, weil….“ Geben wir der Emotion Raum und entlassen sie aus unserem Körper. Wenn wir dagegen das Gefühl haben schreien zu müssen, dann liegt das daran, dass sich die Wut schon über eine ganze Zeit in uns aufgestaut hat und den Weg nach draußen sucht, weil wir geglaubt haben mit der betreffenden Person nicht offen sprechen zu können oder nicht das Recht hätten unserer Wut Ausdruck zu verleihen.

Wenn es uns nicht möglich ist der Person direkt in die Augen zu schauen, dann können wir mit unserem Spiegelbild arbeiten. Dazu suchst du dir einen Ort an dem du dich wohl fühlst und du ungestört bist. Erinnere dich an die ursprüngliche Situation, die dich wütend gemacht hat und schau dir dann in die Augen, wenn das für dich komisch ist, dann schau einfach auf deinen Mund oder deine Nase. Sage dir jetzt all die Dinge, die dich an der anderen Person wütend gemacht haben, dich verletzt haben oder dir Angst gemacht haben. Lass dabei alle deine Gefühle heraus und sage:

„Ich bin wütend, weil,….“; „Ich bin verletzt, weil ….“; „Ich habe Angst, weil…“

Wenn sich die Wut so sehr in uns angestaut hat, dass wir das Bedürfnis haben, es körperlich auszuleben, dann empfiehlt es sich in ein „Meer“ voll Kissen zu boxen oder in ein Kissen zu schreien. So lange bis alle Emotionen raus sind. Emotionen sind Gefühle in Bewegung. Es gibt keinen Grund sie zu unterdrücken, sich zu schämen oder schuldig zu fühlen. Wenn wir sie aus unserem Bewusstsein entlassen und aus unserem Körper herauslassen, schaffen wir wieder Raum für neue positive Dinge und Erfahrungen.

Es gibt noch andere Methoden unserer Wut Ausdruck zu verleihen. Wir können gegen ein Kissen treten, wir können auf unser Bett oder unseren Schreibtisch einschlagen, wir können einen „Hass Brief“ schreiben und ihn danach verbrennen, wir können im Auto schreien, uns mit Sport Luft verschaffen, joggen, Marathon laufen, wir können unsere Gefühle aufschreiben und zeichnen, wir können im Garten den Spaten nehmen und die Erde umgraben. Du siehst der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.  So lange du sie auf eine ungefährliche Art und Weise auslebst und dir keinen körperlichen Schaden zufügst.

Auf welche Art und Weise wir auch immer das das Gefühl der Wut entlassen, sollte uns bewusst sein, dass es zunächst nur eine „Entlüftung“ ist. Wenn wir den Menschen und Dingen auf die wir wütend sind, nicht vergeben, ziehen wir die Wut wieder in unser Leben. Diesmal dann verkleidet in einem anderen Kostüm. Die Wut dahinter ist jedoch dieselbe wie die, die wir entlassen haben.

Vergebung macht dich frei und du tust dir damit wirklich etwas Gutes, weil du deinen Körper, Geist und Seele reinigst. Eine einfache Methode dafür ist, dir selbst zu sagen: „Okay, die Situation ist jetzt vorbei. Ich billige deine Handlungsweise nicht, ich sehe jedoch ein, dass du dein Bestes getan hast und nicht anders handeln konntest. Die Sache ist jetzt für mich erledigt. Du bist frei und ich bin frei.“ Noch kraftvoller ist die Vergebung über die Theta-Gehirnwelle. In ThetaHealing praktizieren wir eine energetisch sehr tiefgehende Übung. Bei der wir uns selbst und/oder anderen über die Schöpfungsenergie vergeben. Auf diese Weise erkennen wir, ob es „erledigt“ ist, oder ob möglicherweise noch Glaubenssatzarbeit zu machen ist, weil wir aus der Situation noch etwas lernen möchten.

 

Es ist erstaunlich wie viele Menschen sich viel glücklicher fühlen, wenn sie erst einmal ihren Ärger über einen anderen Menschen Ausdruck verliehen haben. Das nimmt uns eine große Last von der Seele. Vielleicht bist du schon seit vielen Jahren voller Wut (bewusst oder unbewusst). Wenn du immer wieder wütend wirst und über diesen Zustand des wütend seins nicht hinaus kommst, dann ist es vermutlich eine gewohnheitsmäßige Wut. Hier können dir Fragen helfen wie:

  • Warum glaube ich, dass es nötig ist, wütend zu sein, damit die Dinge nach meinem Willen laufen?
  • Welchen Nutzen habe ich davon?
  • Wie schaffe ich es, freudvolle Situationen zu kreieren, die mich nicht ärgern?
  • Was braucht es, damit ich es loslassen kann und positiv auf das Leben reagieren kann?
  • Welcher Glaube in mir verursacht all diese Frustrationen?

Achte einmal darauf auf welche Dinge du dich die meiste Zeit konzentrierst. Schreibe sie auf und werde dir bewusst was du denkst und worauf dein Fokus gerichtet ist. Viele Autofahrer und Fußgänger ärgern sich, wenn die Ampel vor ihren Augen rot wird, sie ärgern sich über andere Verkehrsteilnehmer oder darüber, dass sie am Bahnübergang warten müssen. Versuch es doch einfach mal anders: Freue dich wenn es grün ist, bedanke dich innerlich bei der Ampel, dem Universum oder was sich für dich gut anfühlt, wenn es rot ist, dann bedanke dich auch und zwar dafür, dass du kurz die Gelegenheit hast, Inne zu halten und Luft zu holen. Und wenn du das nächste Mal in dein Auto steigst oder auf dein Fahrrad sitzt, dann strahle Liebe aus und sage dir innerlich „ich freue mich auf all die rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, die ich heute treffen werde“. Du lachst? Dann versuch es doch erst einmal. Gedanken formen deine Realität. Worauf du dein Fokus richtest materialisiert sich in deinem Leben. Viel Spaß beim Ausprobieren….

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